DB innovativ: Bahn testet Pop-Up-Arbeitsplätze am Hauptbahnhof

Die Deutsche Bahn sehen wohl die wenigsten als Speerspitze der Erneuerung, schon gar nicht in der Arbeitswelt. Und doch testet der Konzern gerade ein innovatives Konzept am Berliner Hauptbahnhof: Pop-Up-Arbeitsplätze. In Kooperation mit dem Workspace-Anbieter Wework bietet die Bahn Arbeitsflächen mitten im Hauptbahnhof an.

Laut der zuständigen Projektmanagerin Katrin Huczala wurde das Projekt von den Reisenden gut angenommen. Neben Gästen, die lediglich das kostenlose Wlan und den ebenfalls kostenlosen Kaffee mitnehmen wollten, sah man tatsächlich auch einige klassische Business-Typen auf ihren Laptops tippen. Einen guten Teil der Beliebtheit des Konzepts dürfte aber an den Sitzgelegenheiten liegen, an denen es am Berliner Hauptbahnhof chronisch mangelt. Zumindest, wenn man nicht zwischen Frittenduft und kaputter Eiscrememaschine bei McDonalds hocken will.

WeWork Pop-Up
Gemütliche Sofas und kostenloser Kaffee – das zieht

Probiers mal mit Gemütlichkeit – und Vernetzung

Die Pop-Up-Arbeitsplätze dienen DB und Wework als Testballon. Die beiden Unternehmen erfassen vor Ort die Needs der Reisenden. Neben einem angenehmeren Aufenthalt sei auch das Vernetzen von Menschen Ziel des Versuchs. Sollte das Projekt erfolgreich sein, könnten ähnliche Arbeitsplätze in weiteren Bahnhöfen oder auch Flughäfen entstehen. Auch eine Erweiterung des Konzepts um einen noch nicht klar umrissenen Shop sei möglich, um die Reisenden rundum zu versorgen. So soll ein „Zuhause im Bahnhof“ geschaffen werden, so Huczala.

Das ganze können sich Interessierte noch bis zum 14. Juli im Hauptbahnhof Berlin ansehen.

  


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