Insolvenz: Aktivisten rufen auf, die Räder des Sharing-Diensts Obike zu hacken

Der Bike-Sharing-Anbieter Obike aus Singapur stand schon lange in der Kritik, deutsche und österreichische Städte mit Fahrrädern zuzumüllen. Nun werden herumliegende oder kaputte Räder gar nicht mehr abgeholt, denn: das Unternehmen ist anscheinend pleite und lässt tausende Bikes einfach zurück. Auf Anfragen reagiert keiner mehr. Die Folge: kaputte Räder, die überall herumliegen.

Brüder, zum Obike, zur Freiheit

Toll, denkt sich da der Fahrradaktivist und spricht: „Befreit die Räder!“ Wie Golem berichtet, wird unter dem Claim „Librebike“ aufgefordert, die herumstehenden Obikes zu hacken, in dem Schlösser und Tracker entfernt werden. So sollen die Räder der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden (wobei das das Müllproblem auch nicht löst – schließlich wird die Räder niemand warten). Dazu werden Bruchanleitungen und Aufkleber mit der Aufschrift „Librebikes“ angeboten.

Wir wollen nicht mit dem Finger zeigen, aber falls ihr euch auch zum Fahrradsozialisten berufen fühlt, der die Fortbewegungsittel in Volkseigentum überführen will, dem sei gesagt: lasst euch besser nicht erwischen, denn Fahrradbruch bleibt Fahrradbruch. Und ist illegal.


Business Punk Redaktion

Hier schreibt die Business-Punk-Redaktion. Mal er, mal sie, mal gar keiner. Ach und kauft unser Heft! Danke.

Zum Autor

Das können wir Dir auch empfehlen

placeholder
placeholder
placeholder